Für einen bestehenden Grauwacke-Steinbruch ist eine Erweiterung des Abbaufeldes geplant. Dazu sollen mit geophysikalischen Verfahren die Abraummächtigkeit ermittelt sowie Verwitterungstaschen und tektonische Störungszonen nachgewiesen werden.
Die Erkundung erfolgte mittels 2D-geoelektrischer Widerstandsmessungen (Sondierungskartierung) in Kombination mit Kalibrierbohrungen.

Abb. 1: Abbaufront des Steinbruchs
Entlang der Profile konnten zersetzte/entfestigte Bereiche von relativ unverwittertem Material deutlich abgegrenzt werden. Durch die Anlage eines orthogonalen Profilrasters war es möglich, diese profilhaften Aussagen in die Fläche zu interpolieren. Die ermittelten geologischen Störungen korrelieren gut mit den bereits im Tagebau ermittelten Störungsrichtungen.
